Gesamtprojektmanagement und -steuerng

Das Projekt Justitia 4.0 wird gemäss seiner Governance auf strategischer Ebene durch den Steuerungsausschuss und auf der oberen operativen Ebene durch den Projektausschuss gelenkt.

Der Steuerungsausschuss führte im Berichtsjahr drei Sitzungen durch, in denen er die folgenden Entscheidungen traf: Er hiess im Februar die Jahresrechnung 2023 und den Revisionsbericht, das Budget 2025 und die angepasste Finanzplanung 2026–2029 gut. Er genehmigte die verbleibenden Risiken in Bezug auf die Informationssicherheit und den Datenschutz. Den QRM-Bericht 1/2024 sowie den Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle nahm er zur Kenntnis und genehmigte die Massnahmen zur Umsetzung der Empfehlungen mit den entsprechenden Mitteln. Er verabschiedete zudem die kantonale Vereinbarung justitia.swiss sowie den erläuternden Bericht zuhanden der Kantonalen Konferenz der Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD).

Per Ende 2024 trat der Co-Präsident des Steuerungsausschusses Bundesrichter Nicolas von Werdt altershalber zurück. Er wird 2025 durch Bundesrichter Yann-Eric Hofmann ersetzt.

Der Projektausschuss tagte im Berichtsjahr sechs Mal. Er genehmigte im Januar die Jahresrechnung 2023 und den Revisionsbericht sowie im Dezember das Budget 2026 und die Finanzplanung 2027–2030. Im Berichtsjahr genehmigte er zwei QRM-Berichte zuhanden des Steuerungsausschusses. Er nahm Kenntnis vom EFK-Bericht und genehmigte den Synthesebericht mit den vom Projekt erarbeiteten Massnahmen zur Umetzung der Empfehlungen und sprach die entsprechenden Mittel zu. Er nahm ferner die Diskussion auf zur Überarbeitung der Governance des Gesamtprojekts.

Im Projekt Plattform justitia.swiss genehmigte er die verbleibenden Risiken der Plattform in Bezug auf die Informationssicherheit und den Datenschutz. Er gab die Grundversion der Plattform justitia.swiss für den operativen Betrieb für die Pilotierungen frei. Er hiess die weiteren Arbeiten bezüglich der durch die Plattform zugelassenen Dateiformate und der externen Datenhaltung gut.

Im Projektausschuss kam es im Berichtsjahr zu folgenden Änderungen: Frédéric Kohler, Stabschef der Justizverwaltungsleitung Kanton Bern wurde neuer Co-Präsident neben Patrick Becker, Generalsekretär der Justizleitung Kanton Genf. Neu im Gremium ist Patrick Häfliger, Generalsekretär des Kantonsgerichts Luzern.

Der Projekt- und der Steuerungsausschuss trafen sich zudem zu einer gemeinsamen Retraite, im Rahmen welcher neben allgemeinen Informationen zum Stand des Projekts ein vertiefter Einblick in die Plattform justitia.swiss sowie in die Entwicklung der eJustizakte-Applikation und deren Betrieb gegeben wurden.

Das Projekt-Team Justitia 4.0 verfügt über verschiedene Gremien, die sich regelmässig treffen:

  • die Gesamtprojektleitung bestehend aus dem Gesamtprojektleiter, seinem Stellvertreter und der Leiterin Stab;
  • das Kernteam bestehend aus dem Gesamtprojektleiter, den Projektleiterinnen und -leitern, der Leiterin Stab und der Kommunikationsverantwortlichen 
  • das Gesamtteam.